Steak-Arten und Rinderrassen im Vergleich

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Zart, saftig, kräftig, günstig oder einfach zu grillen? Stell ein, was dir wichtig ist, und finde das passende Stück vom Rind.

1. Was ist dir wichtig?

0 heißt egal. Beim Preis stellst du ein, wie teuer es höchstens sein darf.

kernigbutterzart
magersehr saftig
mildkräftig
günstigLuxus
anspruchsvollverzeiht Fehler
2. Dein Grill (optional)

Fast jedes Steak gelingt auf jedem Grill. Dein Grill ändert nicht die Auswahl, sondern zeigt dir, wie du das Stück darauf machst.

Für wen?

Wo liegt was am Rind?

Die Teilstücke auf einen Blick

NackenHochrippeRückenHüfteKeuleSchulterBrustZwerchfellQuerrippeFlankeFilet

Teilstück

Schulter

Hier liegen einige der zartesten Special Cuts, etwa Flat Iron und Teres Major.

Tippe auf ein Teilstück in der Grafik.

Steak-Qualität

Woran du ein gutes Steak erkennst

Der Cut ist nur die halbe Miete. Ob ein Steak richtig gut wird, entscheiden auch Rasse, Fütterung, Alter, Reifung und Marmorierung. Und dann kommt es auf dich am Grill an.

Beim Einkauf

Welche Rolle spielt die Rinderrasse?

Grob unterscheidet man zwischen Milch- und Fleischrassen. Fleischrassen haben mehr Muskelmasse und marmoriertes Fleisch. Bei der Marmorierung ist Wagyu Spitze: Unter allen Rassen hat sie die höchste Fettmarmorierung.

In einer tschechischen Studie (2011) mit Galloway, Simmental, Charolais, Fleckvieh und Kreuzungen waren Fleckvieh und Galloway zarter als die anderen. Die Reifezeit hatte aber mehr Einfluss auf die Zartheit als Rasse und Geschlecht.

Mein Einkaufstipp: Frag den Metzger nach Haltung und Reifung, nicht nur nach dem Rassenamen. Die Rasse allein macht noch kein gutes Steak.

Gras oder Getreide: Wie wurde das Tier gefüttert?

Die Fütterung sieht man teils am Fleisch. Gras enthält Beta-Carotin, das sich im Fett einlagert und es gelblich färbt. Getreide enthält nur Spuren davon, deshalb ist das Fett von getreidegefütterten Tieren eher weiß.

Getreidefleisch hat meist mehr Marmorierung. Grasgefüttertes Fleisch ist magerer und schmeckt anders. Welcher Geschmack besser ist, bleibt Geschmackssache.

Beim Einkauf: Gelbliches Fett ist also kein Fehler, sondern ein Hinweis auf Gras. Es ist dann eher magerer.

Alter und Geschlecht: Färse, Ochse, Bulle, Kuh
  • Färse: weibliches Rind, das noch kein Kalb hatte. Nach dem ersten Kalb heißt es Kuh.
  • Ochse: kastriertes männliches Rind.
  • Bulle: unkastriertes männliches Rind.

Färsenfleisch gilt als zart, saftig und fein marmoriert, fast identisch mit Ochsenfleisch, und oft zarter als mageres Jungbullenfleisch. Preislich lag Färse bei einem Anbieter bei rund 85 Euro pro kg. Das ist ein Einzelwert.

Die tschechische Studie zeigt aber auch: Die Reifung wiegt schwerer als das Geschlecht. Frag beim Metzger also nach beidem.

Reifung: trocken oder nass, wie lange?

Dry Aged hängt 3 bis 8 Wochen im Reifeschrank bei knapp über 0 °C und verliert rund 30 Prozent Gewicht. Der Geschmack wird intensiver, nussig bis buttrig. Dafür kostet es bis zu 50 Prozent mehr als nass gereiftes Fleisch.

Wet Aged reift 2 bis 3 Wochen im Vakuumbeutel ohne Gewichtsverlust, schmeckt natürlicher und macht über 90 Prozent des Handelsfleischs aus. Beim Dry Aging kommen durch das Abschneiden der dunklen Kruste noch rund 10 Prozent Verlust dazu.

In der tschechischen Studie nahm die Scherkraft mit der Reifezeit ab, die Forscher empfahlen sechs Wochen. Der Kochverlust stieg dabei von 25,3 auf 34,0 Prozent. Kaufe Dry Aged beim Metzger deines Vertrauens und frag nach den Reifetagen.

Marmorierung: was sie bringt und wie man sie erkennt

Marmorierung sind feine Fettäderchen im Muskel, also intramuskuläres Fett. Leichte Fetteinlagerungen gelten als Zeichen für aromatisches Rindfleisch, besonders bei Steaks, die kurz gebraten werden.

Achte beim Kauf auf drei Dinge: feine Fleischstruktur, leichte Fetteinlagerungen und eine Oberfläche, die weder trocken noch wässrig wirkt.

Bei der Zubereitung

Wie entsteht eine gute Kruste?

Die braune Kruste entsteht durch die Maillard-Reaktion. Die Reaktion startet bei etwa 140 °C, je nach Angabe bis 160 °C. Die Kruste liefert Röstaromen und die braune Farbe.

Wasser steht ihr im Weg: Feuchtigkeit hält die Oberfläche bei 100 °C, dort läuft die Reaktion nicht. Deshalb das Steak vorher gut trocken tupfen.

Zum scharfen Angrillen brauchst du 260 bis 290 °C im Grill und 2 bis 4 Minuten pro Seite direkt über der Hitze. Danach geht es in die indirekte Zone zum Fertiggaren.

Welchen Garpunkt peilst du an?

Für Rindersteak gilt: rare 44 bis 47 °C, medium rare 48 bis 54 °C, medium 55 bis 59 °C, well done ab 60 °C. Manche Angaben liegen etwas höher, die Spannen aller Stücke findest du in der Kerntemperatur Tabelle.

Fleisch gart beim Ruhen nach: Ein Steak legt noch 2 bis 3 °C zu. Nimm es deshalb knapp unter dem Zielwert vom Rost und lass es 5 bis 15 Minuten ruhen.

Miss mit dem Einstichthermometer in der Mitte, nicht nach Zeit.

Welche Steak-Mythen kannst du vergessen?
  • Anbraten schließt die Poren: Fleisch hat keine Poren, die sich schließen könnten. Scharf anbraten lohnt sich trotzdem, wegen Kruste und Röstaromen.
  • Salz vorher zieht den Saft raus: Salz entzieht auch über Stunden keine relevante Menge Feuchtigkeit. Grobes Salz kommt etwa 30 Minuten vor dem Grillen aufs Fleisch.
  • Der rote Saft ist Blut: Es ist gefärbter Fleischsaft, kein Blut.
Quellen zur Steak-Qualität

Steak-Arten im Überblick

Alle Stücke vom Rind

Bavette

Auch: Flap Meat, Flap Steak, Bavette d'Aloyau, Loin Flap, Faux Hanger, Sirloin Flap

Grobfaseriges, marmoriertes Stück vom Bauch der Hüfte. Dicker als Skirt und Flank, deshalb gut für Kruste und rosa Kern.

Zartheit
Saftigkeit
Geschmack
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Brisket

Auch: Beef Brisket, Rinderbrust, Brustkern, Mittelbrust, Full Packer

Die Rinderbrust ist das Zugpferd im Texas BBQ: Sie braucht Zeit und einen Smoker, wird dann aber weich und sehr aromatisch.

Zartheit
Saftigkeit
Geschmack
Preis
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Chuck Eye Steak

Auch: Nackensteak, Armer-Mannes-Ribeye, Poor Man's Ribeye

Verlängerung des Ribeye in den Nacken, mit ähnlichem Aussehen, aber weniger zart. Günstig und kräftig im Geschmack.

Zartheit
Saftigkeit
Geschmack
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Denver Steak

Auch: Under Blade Steak, Chuck Underblade

Zartes, gut marmoriertes Steak unter dem Schulterblatt. Günstiger als Rib-Eye, aber nicht überall zu bekommen.

Zartheit
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Entrecôte / Ribeye

Auch: Rib Eye, Ribeye, Zwischenrippenstück, Hohe Rippe, Rostbraten (Österreich)

Das Rib Eye aus der Hohen Rippe ist stark marmoriert, saftig und kräftig im Geschmack. Das Fettauge in der Mitte schmilzt beim Grillen.

Zartheit
Saftigkeit
Geschmack
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Flank Steak

Auch: Bavette de Flanchet, Flanksteak, Dünnung, Bauchlappen

Langes, mageres Stück vom Bauchlappen mit kräftigem Rindergeschmack. Es braucht kurze Hitze und den Schnitt quer zur Faser.

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Flat Iron Steak

Auch: Schaufelstück, Mittelbug, Top Blade, Butlers' Steak, Oyster Blade Steak

Zarter Schulterschnitt mit nussigem Geschmack, gut marmoriert. Die Sehne in der Mitte wird vor dem Grillen entfernt.

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Hanger Steak

Auch: Onglet, Nierenzapfen, Zwerchfellpfeiler, Hanging Tender

Seltener Metzgerzuschnitt vom Zwerchfellpfeiler mit kräftigem, leicht herbem Geschmack. Mittelsehne entfernen, höchstens medium rare.

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Hüftsteak

Auch: Sirloin, Rinderhüfte, Hüfte

Das günstige Steak aus der Hüfte: mager, mit klarem Rindgeschmack. Nur bis medium garen und quer zur Faser schneiden.

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Picanha

Auch: Rump Cap, Hüftdeckel, Coulotte, Top Sirloin Cap, Tafelspitz (im Kochtopf-Zuschnitt, anderer Schnitt)

Brasilianischer Klassiker: ein dreieckiges Stück mit Fettkappe, das am Stück gegrillt und dann in Scheiben geschnitten wird.

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Porterhouse Steak

Auch: Porterhouse, Bistecca alla Fiorentina (italienisch)

Das Porterhouse wird weiter hinten geschnitten als das T-Bone, deshalb hat es mehr Filet. Eine Portion für mehrere Personen.

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Prime Rib

Auch: Standing Rib Roast, Hochrippenbraten, Hohe Rippe am Stück

Der Rippenbraten am Stück mit Knochen, gedacht für eine Tafel. Wird indirekt gegart und nach Kerntemperatur gesteuert.

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Rinderfilet

Auch: Tenderloin, Filetsteak, Filet Mignon, Chateaubriand, Tournedo, Medaillon

Das zarteste Stück vom Rind, sehr mager und mild. Es macht nur etwa 2 Prozent des Tiers aus und kostet entsprechend.

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Rumpsteak

Auch: Roastbeef Steak, Striploin Steak, New York Strip, Sirloin Steak

Das klassische Steak aus dem Roastbeef mit Fettrand auf einer Seite. Herzhaft, gut zu grillen und preislich im Mittelfeld.

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Short Ribs

Auch: Querrippe, Beef Short Ribs, Flanken Cut

Marmorierte Rinderrippe für Low and Slow. Nach mehreren Stunden im Smoker oder Dutch Oven butterweich.

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Skirt Steak

Auch: Zwerchfell, Outside Skirt

Langes, dünnes Band vom Zwerchfell mit starkem Eigengeschmack. Hohe Hitze, kurze Zeit, dünn aufschneiden.

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Spider Steak

Auch: Fledermaussteak, Oyster Steak

Seltenes, kleines Stück vom Beckenknochen mit kräftigem Geschmack. Rosa garen und gegen die Faser schneiden.

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T-Bone Steak

Auch: T-Bone

Roastbeef und Filet in einem Steak, getrennt durch den T-förmigen Knochen. Ein dickes Stück zum Teilen.

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Teres Major

Auch: Petite Tender, Shoulder Tender, Metzgerstück

Kleiner, zarter Muskel aus der Schulter, der Filet in der Zartheit nahekommt. Kaum im Handel, meist nur auf Bestellung beim Metzger.

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Tomahawk Steak

Auch: Cowboy Steak, Côte de Boeuf, Rib Eye mit Knochen

Ein dickes Rib Eye mit langem, freigelegtem Rippenknochen. Wirkt am Tisch, reicht für zwei bis drei Personen.

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Tri Tip

Auch: Bürgermeisterstück, Tri-Tip, Santa Maria Steak

Dreieckiger Braten aus der Keule mit feiner Marmorierung, in den USA ein Klassiker vom Grill. Scharf anbraten, rosa garen, dünn quer schneiden.

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Zabuton

Auch: Chuck Flap, Chuck Underblade, Denver Steak (gleicher Muskel)

Japanischer Name für das Chuck Underblade, also derselbe Muskel wie Denver Steak. Meist Wagyu und deutlich stärker marmoriert.

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Rinderrassen und Reifung

Was Rasse und Reifung ausmachen

Wagyu

Wagyu heißt japanisches Rind und ist der Sammelname für mehrere Rassen. Das Fleisch ist stark marmoriert und deutlich teurer als normales Rind.

Wagyu ist kein Herkunftsschutz. Geschützt ist nur Kobe Beef (siehe Eintrag Kobe). Bei Kreuzungen (Wagyu-Angus) fällt die Wirkung schwächer aus, Discounter-Wagyu ist meist Kreuzung.

Kobe Beef

Kobe Beef ist ein geschützter Herkunftsname für Wagyu aus Hyogo, kein allgemeiner Begriff für Wagyu. Echtes Kobe kommt nur aus Hyogo, alles andere ist Wagyu oder Etikettenschwindel.

Kobe Beef ist als geografische Angabe registriert (MAFF Nr. 3, Namen Kobe Beef, Kobe Niku, Kobe Gyu). Rind aus Tajima-Linie, geboren und aufgezogen in Hyogo. Wer im Shop 'Kobe Style' oder 'Kobe-Art' sieht, kauft kein Kobe.

Black Angus / Aberdeen Angus

Angus ist die in den USA beliebteste Fleischrasse und liefert gut marmoriertes Fleisch. Black Angus meint die schwarze Variante, nur ein Händlerbegriff für dieselbe Rasse.

Black Angus ist keine Qualitätsstufe. Wichtig bleiben Haltung, Fütterung und Reifung (stark marmoriert wird das Fleisch nur bei guter Haltung und Fütterung).

Galloway

Galloway sind kleine, robuste Rinder mit dichtem Fell. Das Fleisch ist saftig und aromatisch, teils mit leichter Wildnote.

Galloway-Fleisch gibt es meist über Direktvermarkter, nicht im Supermarkt (die Rasse eignet sich trotz kleiner Schlachtkörper für die Direktvermarktung).

Hereford

Hereford-Fleisch gilt als geschmacksintensiv mit feiner Marmorierung. Die Rasse ist robust und weit verbreitet.

Aussagen zu Rassen sind Einschätzungen aus Handel und Fachliteratur, keine Messwerte.

Limousin

Limousin liefert mageres Fleisch mit feiner Faser. Es gilt als sehr zart.

Mageres Fleisch, wenig Marmorierung. Das passt eher zu Stücken mit wenig Fett.

Charolais

Charolais ist eine große, schnell wachsende Fleischrasse. Das Fleisch ist mager mit feinen Fettadern und gilt als mürbe.

Charolais gilt eher als Rasse für Fleischmenge und mageres Fleisch als für Marmorierung.

Simmentaler Fleckvieh

Simmentaler gilt als besonders saftig mit feinem Wiesenkräuter-Aroma. Sie ist eine Zweinutzungsrasse für Milch und Fleisch.

Reifung bringt hier mehr Zartheit als die Rassenwahl.

Ochse

Ein Ochse ist ein kastriertes männliches Rind. Das Fleisch gilt als hochwertiger als vom Bullen.

Ochse beschreibt das Tier, nicht den Schnitt. Es gibt wenig Ochsenfleisch im Handel, Aussagen oft nur vom Anbieter.

Färse

Eine Färse ist ein geschlechtsreifes weibliches Rind, das noch nicht gekalbt hat. Das Fleisch gilt als zart, saftig und fein marmoriert und ist meist etwas teurer als Jungbullenfleisch.

In Süddeutschland heißt die Färse auch Kalbin. Nicht mit Kalbfleisch verwechseln.

Dry Aged, trocken gereift

Beim Dry Aging hängt das Fleisch mehrere Wochen in der Kühlkammer. Es verliert Wasser, wird würziger und zarter, kostet aber deutlich mehr.

Reifezeit: meist 3 bis 4 Wochen, als erster Versuch 21 Tage, möglich sind 3 bis 8 Wochen. Gewichtsverlust: rund 30 Prozent, dazu rund 10 Prozent durch Abschneiden der Kruste. Kammer: 1 bis 3 °C, 60 Prozent Luftfeuchte, Stücke ab 1 kg mit Fettschicht. Preis: Aufschlag von bis zu 50 Prozent, nach anderen Angaben bis zum Dreifachen gegenüber normal gereift. Hinweis: Reifung wirkt auf Zartheit stärker als Rasse.

Fragen

Kurz erklärt

Welches Steak ist das zarteste?
Am zartesten sind Rinderfilet (Filet Mignon, Chateaubriand als Teil), Flat Iron Steak, Short Ribs. Zartheit hängt vor allem am Muskel, Rasse und Reifung verschieben sie nur etwas.
Wie finde ich heraus, welches Steak mir am besten schmeckt?
Probier mehrere direkt nebeneinander. Beim Steak-Tasting grillst du sie unter gleichen Bedingungen, deine Gäste bewerten am Handy, am Ende steht der Sieger des Abends.
Welches Steak ist das beste?
Das hängt davon ab, was dir wichtig ist: zart, saftig, kräftig im Geschmack, günstig oder einfach zu grillen. Stell die Regler im Steak-Finder ein, dann siehst du, welches Stück am besten passt.
Was ist der Unterschied zwischen Entrecôte und Ribeye?
Keiner im Stück selbst: Beides kommt aus der Hochrippe. Entrecôte ist der französische Name, Ribeye der amerikanische.
Was sind Special Cuts?
So nennt man Stücke abseits der Klassiker Filet, Rumpsteak und Entrecôte, zum Beispiel Flank Steak, Flat Iron, Bavette, Teres Major oder Picanha. Sie sind oft günstiger und haben viel Geschmack.

Zum Nachschlagen

Kerntemperaturen auf einen Blick

Meine Tabelle für Rind, Schwein, Geflügel und Lachs. Mit den Werten, bei denen ich das Fleisch vom Grill nehme, und dem Mindestwert für die Sicherheit.